Baubericht: Projekt Katschbach

Seit November 2014 wird das Verbauungsprojekt am Katschbach von der Wildbach- und Lawinenverbauung umgesetzt. Die Schutzmaßnahmen für den Ortsteil Baierdorf sehen die Errichtung einer Geschiebesperre am Grabenausgang, den Ausbau der bestehenden Ortsregulierung, sowie die Sanierung der bestehenden Sperren im Grabeninneren und lokale Sicherungsmaßnahmen am Grünwaldbach vor.

Foto 1

Bau des Sperrenmittelteiles bei der Geschiebesperre am Grabenausgang

Sanierungsarbeiten an der hinteren Steinsperre im Grabeninneren

Sanierungsarbeiten an der hinteren Steinsperre im Grabeninneren

Die Gesamtkosten von € 8.000.000,– werden entsprechend einem festgelegten Finanzierungsschlüssel zwischen Bund (€4.720.000,–), Land Steiermark (€ 1.200.000,–), der Landesstraßenverwaltung  (€ 480.000,–) und der Gemeinde Schöder (€ 1.600.000,–) geleistet.
Im ersten Bauabschnitt wird die Geschiebesperre, mit einem Rückhaltevermögen von 42.000 m³ hinter dem Anwesen Taferner, vulgo Sambauer, errichtet. Die bestehenden Steinsperren werden saniert und am Grünwaldbach Absicherungen für die Sölkpassstraße hergestellt. Die Kosten für den ersten Bauabschnitt betragen rund € 4,100.000,–, wovon bis Ende 2015 ca. € 1,3 Millionen umgesetzt werden. Die Arbeiten werden in Eigenregiebetrieb durch die Wildbach- und Lawinenverbauung ausgeführt. Der Zukauf an Materialien und der Einsatz von Großgeräten erfolgt vorwiegend bei lokalen Unternehmen, womit gewährleistet ist, dass die Wertschöpfung in der Region verbleibt.
Der Arbeitsfortschritt entspricht dem Bauzeitplan. Im heurigen Jahr können der Sperrenmittelteil mitsamt der rechtsufrigen Flügeleinbindung, sowie die Sanierung einer Steinsperre im Grabeninneren fertiggestellt werden.

Foto 2

Geschiebesperre am Grabenausgang – Sperrenmittelteil mit rechtsufrigem Flügel

Dafür wurden bisher 1.900 m³ Transportbeton und  205 to Baustahl eingebaut, wofür  3.200 Std. Großgeräte und  9.500 Mannstunden eingesetzt wurden.
Für das Jahr 2016 ist geplant, dass die Arbeiten an der Geschiebesperre abgeschlossen werden. Nach Fertigstellung dieses Schlüsselbauwerkes wird die Gefährdung der Ortschaft Baierdorf durch den Katschbach bereits wesentlich reduziert. Zusätzlich zu den Arbeiten an der Geschiebesperre werden im nächsten Jahr die Sanierung einer weiteren bestehenden Steinsperre und die Maßnahmen am Grünwaldbach ausgeführt.

Die Gebietsbauleitung bittet alle Anrainer um Verständnis für die Unannehmlichkeiten während der Bauarbeiten und wir bedanken uns für die zur Verfügung gestellten Grundstücke, die eine reibungslose Zufahrt zur Baustelle gewährleisten.